Pension Garni Burgwies - Die mit 3 Sterne ausgezeichnete Frühstückspension

Die historische Geschichte des Heilbads Burgwies

Ein erholsamer Urlaub in Mittersill und Umgebung ist seit jeher eng mit Gesundheit und Entspannung verbunden. Die faszinierende Geschichte vom Heilbad Burgwies reicht nämlich zurück bis in das Jahr 1450 und basiert auf einer wunderschönen, alten Legende aus der Region:

Es war an einem nasskalten, regnerischen Herbsttag, als der Karner Josef wieder einmal mit seinem Fuhrwerk in den Alpen unterwegs war. Ganz in Gedanken versunken saß er auf seinem Kutschbock, die Zügel fest in der Hand, als plötzlich die Pferde scheuten und auf offener Strecke stehenblieben. Josef sah erschrocken auf, denn es war mittlerweile schon später Abend geworden. Im fahlen Lichtschein des Mondes erblickte er jedoch ein kleines Männlein, das direkt vor den Pferden stand. Das Männlein fragte höflich: „Kann ich mit meinen Gesellen ein Stück mitfahren?" Der Karner erwiderte gutmütig: „Steigt ruhig auf, ihr könnt es euch auf dem Planwagen im Stroh gemütlich machen."

Die Männlein stiegen daraufhin alle auf den Wagen, nur der Anführer setzte sich nach vorne zu ihm auf den Kutschbock. „Wo kommt ihr denn bei dem Wetter her?", fragte Josef neugierig. „Wir kommen aus dem Habachtal und wollen hoch zur Stimme auf dem Geisberg." „Na, da habt ihr ja noch ein ganzes Stück Weg vor euch. Ich will schließlich nach Stuhlfelden, um dort zu übernachten und morgen wieder weiterzufahren." „Ach", sprach das Männlein mitfühlend, „das ist auch nicht gerade das Beste, bei Wind und Wetter immer auf Achse zu sein." „Na ja", erwiderte der Josef seufzend, „als ich noch jung war, hat mir das noch nicht so viel ausgemacht. Aber jetzt habe ich furchtbares Rheuma und jeder Knochen tut mir weh.“

Wie die sagenumwobene Schwefelquelle entsprang

Und so fuhren sie schweigend weiter, bis sie in der Zwischenzeit im Ortsteil Burgwies angekommen waren. Dort sagte das Männlein plötzlich: „Hier kannst du uns aussteigen lassen. Zum Dank dafür, dass du uns so bereitwillig mitgenommen hast, wird hier im Frühjahr eine heilende Schwefelquelle in Stuhlfelden entspringen. Bade fleißig in ihr und du wirst schon bald von all deinen Schmerzen befreit sein." Seit dieser denkwürdigen Zeit kommen genau wie der Karner Josef viele Heilsuchende nach Burgwies und erfahren dort eine wohltuende Linderung ihrer Leiden.

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Heute ist aus diesem historischen Ursprung unsere gemütliche Pension und das Haus Appart Burgwies gewachsen. Wenn Sie heute ein komfortables Appartement in Mittersill oder Stuhlfelden bei uns buchen, können Sie diese jahrhundertealte Tradition hautnah erleben. Denn unser traditionelles Schwefelbad steht unseren Gästen nach einem aktiven Tag in der Natur auch heute noch zur Regeneration zur Verfügung.

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st Esmarina Oberndorfferin, die Ehefrau des Melchior Welser-Kellner in Stuhlfelden, Besitzerin des Heilbades. Sie hat das baufällige Bad und Haus wieder aufbauen und zurichten lassen.

kam Kaiser Franz der 1. mit seiner Frau, Kaiserin Karolina Augusta, und dem Hofstaat ins Heilbad Burgies. Danach machten sie sich mit der sechsspännigen Kutsche nach Stuhlfelden auf den Weg. Auf dem Kreuzbühel soll die feierliche Begrüßung stattfinden. Der Kaiser steigt aus, wird vom Dechant und der Lehrerloisel begrüßt und sieht die ausgedehnten Wasserlachen, Sümpfe und Seen. Dem Kaiser entkommt unwillkürlich ein Seufzer des Bedauerns und er spricht die bedeutungsvollen Worte: „Meine Kinder, da muss euch geholfen werden!“ Der Pfleger Kürsinger weist auf weitere Folgen der Versumpfung hin und bestärkt ihn, Abhilfe zu schaffen. Tatsächlich wurde in einigen Jahren die Entwässerung des Pinzgaues energisch in die Hand genommen, es gab dabei ungeheuere Schwierigkeiten zu überwinden. Aus Dankbarkeit für die Kaiserworte und dessen Hilfe wurde an dieser Stelle ein Denkmal errichtet. Ein Obelisk aus grünem Stubacher Serpentin wurde aufgestellt, der zur Bekrönung einen kaiserlichen Doppeladler trägt und an den Seiten gusseiserne Tafeln hat mit der Inschrift: Meine Kinder da muss euch geholfen werden – Die dankbaren Mittersiller. Im Hintergrund des Denkmales wurden eine Fichte, eine Rotbuche, ein Ahorn, ein Nussbaum und eine Zirbe gepflanzt, deren Anfangsbuchstaben den Namen „Franz“ ergeben.

erwarb das Bad Thomas Pammer, dann führten es die Witwe und seine zehn Söhne und drei Töchter. Auch zu dieser Zeit wiesen immer wieder bekannte Ärzte und Physikusse auf die Heilkraft der Schwefelquelle hin.

kaufte es Hans Grießer. Zu dieser Zeit kam auch der Bahnbau und es wurde die Haltestelle Heilbad Burgwies errichtet, damit die Kurgäste auch mit der Bahn anreisen konnten. Durch diese Erneuerung kam der Schlagbaum in Abraum, der beim Schweizerhaus über der Straße lag. Und es konnten somit auch die Fuhrwerke mautfrei durchfahren. Beim Bahnbau wurde das Denkmal an den Kaiser vom Kreuzbühel zwischen die Bahn und die neue Straße versetzt, wo es sich bis heute befindet und besichtigt werden kann.

ersteigerten das Heilbad Alfons und Pfani Kerle. Alfons arbeitete in Reutte, Tirol, in seiner Baufirma als Baumeister weiter. Seine Frau führte es gemeinsam mit einer Wirtschafterin, bis sie 1948 starb. Danach betrieb es Alfons Kerle mit seiner zweiten Frau bis 1962. Die Ehe wurde geschieden und Frau Kerle zog nach Linz. Alfons Kerle und seine Schwägerin Katharina Kerle, die Frau seines Bruders Sepp, führten das Heilbad Burgwies noch bis 1965.

im Mai – kauften es die Eheleute Ernst und Anna Stipke und zogen von Frankfurt nach Burgwies. Im Laufe der Zeit wurde ein Gebäude dazugebaut, immer wieder wurden Umbauten durchgeführt.

Gästebewertungen
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